Genetische Kopplungs- und Assoziationsstudien bei Malaria und Tuberkulose (Abgeschlossen)

Ziel des Vorhabens war es, Varianten im menschlichen Genom zu identifizieren, die die natürliche Resistenz oder Immunität gegenüber Malaria-Parasitämie, komplizierter Malaria-Erkrankung und Lungentuberkulose beeinflussen. Betroffene Familienmitglieder einerseits und große Gruppen betroffener und nichtbetroffener Individuen andererseits werden verglichen, indem das Vererbungsmuster genomischer Marker bzw. das gemeinsame oder unterschiedliche Auftreten genetischer Varianten untersucht wird. Abhängig von den Ergebnissen kann eine Verwertung bei der Entwicklung von Medikamenten oder Impfstoffen erfolgen. Aufgabe war die biometrische Betreuung des Projekts. 

Förderer: 
BMBF-Förderkennzeichen: 01GS0410
Koordinator: 
Prof. Dr. Rolf Horstmann, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Laufzeit: 
2004 – 2007
Ausgewählte Publikationen: 
  • Timmann, C., Evans, J. A., König, I. R., Kleensang, A., Rüschendorf, F., Lenzen, J., Sievertsen, J., Becker, C., Enuameh, Y., Kwakye, K. O., Opoku, E., Browne, E. N. L., Ziegler, A., Nürnberg, P. & Horstmann, R. D. (2007). Genome-wide linkage analysis of malaria infection intensity and mild disease. PLoS Genetics, 3, e48. doi:10.1371/journal.pgen.0030048.