





Die Strahlenempfindlichkeit eines Menschen bestimmt ganz wesentlich seine Reaktion auf die Einwirkung von ionisierenden Strahlen und Sauerstoffradikalen. Daher ist die Strahlenempfindlichkeit nicht nur für medizinische Anwendung der Strahlung, sondern auch für die Stabilität des Genoms und damit für das individuelle Krebsrisiko von Bedeutung. Im Rahmen dieses Vorhabens wurden in einem ersten Schritt 60 eineiige Zwillingspaare hinsichtlich ihrer Strahlenempfindlichkeit charakterisiert. In einem zweiten Schritt wurde ein Vergleich der genetischen Profile der besonders resistenten und sensitiven Zwillingspaare diejenigen Gene bestimmt, die für die Unterschiede der Strahlenempfindlichkeit entscheidend sind und sich daher als genetische Marker eignen. Mit einer unabhängigen Kontrollgruppe wurde dieses Ergebnis abschließend überprüft.

