Genomweiste Assoziationsstudien

Statistische Verfahren und/oder Implementationen zur Auswertung genomweiter Assoziationsstudien

Bei genomweiten Assoziationsstudien werden derzeit etwa 500.000 bis 1.000.000 genetische Marker bei Personen mit und ohne interessierende Erkrankungen typisiert. Das Ziel dabei ist, genetische Varianten zu entdecken, die mit der betreffenden Erkrankung assoziiert sind. Am IMBS werden derzeit sechs solcher Studien mit verschiedenen Erkrankungen betreut. Dies umfasst eine umfangreiche Qualitätskontrolle der Daten und anschließende statistische Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Durch die enorme Anzahl an Variablen ist die Analyse dieser Studien informatisch und statistisch herausfordernd. Daher bietet die Mitarbeit an diesen Projekten verschiedene Möglichkeiten für Arbeiten, die sich auf das Aufsetzen und Verwalten von Datenbanken, die Implementation von Verfahren zur Qualitätskontrolle oder Auswertung oder die Weiterentwicklung von statistischen Verfahren zur Auswertung beziehen können. Entsprechend sind die Ergebnisse dieser möglichen Arbeiten unmittelbar für die Fortführung der laufenden Projekte relevant.

Samani NJ, Erdmann J, Hall AS, Hengstenberg C, Mangino M, Mayer B, Dixon RJ, Meitinger T, Braund P, Wichmann H-E, Barrett JH, König IR, Stevens S, Szymczak S, Tregouet D-A, Iles MM, Pahlke F, Pollard H, Lieb W, Cambien F, Fischer M, Ouwehand W, Blankenberg S, Balmforth AJ, Baessler A, Ball SG, Strom TM, Brænne I, Gieger C, Wellcome Trust Case Control Consortium, Cardiogenics Consortium, Deloukas P, Tobin MD, Ziegler A, Thompson JR, Schunkert H (im Druck) Genome-wide association analysis of coronary artery disease. New Engl J Med